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Eine begeisternde Musical-Gala

Verffentlicht am: 12. Juni 2017
Foto: Reinhold Schaefer

Foto: Reinhold Schaefer

Der Deutz-Chor und seine groartigen Gste in der Klner Philharmonie

Mit dem furiosen Theres no business, like Showbusiness gelang dem veranstaltenden Deutz-Chor ein grandioser Beginn einer Reise durch die glitzernde und funkelnde Welt des Musicals. Und sofort war das Publikum gefangen – und blieb es bis zum strmisch gefeierten Ende des Konzerts.

Fr ein abwechslungsreiches Programm der Musical-Gala zeichnete wieder Heinz Walter Florin verantwortlich. Er war es auch, der die zweitweise rund 200 Knstler auf der Bhne durch dieses anspruchsvolle Programm dirigierte. Und so war in der Klner Philharmonie zu hren, was sonst am Broadway und im Londoner Westend, in Hamburg und auf den Musical-Bhnen der Welt zu hren war und ist: Melodien aus Anni get your gun, aus den Werken von Rodgers & Hammerstein, aus Frederick Loewes My fair Lady, Songs aus Oklahoma und nicht zuletzt aus der Mutter aller Musicals: West Side Story vom groen Leonard Bernstein. Also: the best of

Es waren die Stars des Musicals – interpretiert von den Stars des Abend. Der Deutz-Chor war nicht nur beim Oklahoma in Bestform. Diesmal nicht im Smoking, sondern in dezentem Anthrazit gelang den rund 80 Sngern eine mitreienden gesangliche Performance. Ein absolutes Highlight der Konzerte war die Chanteuse international Adrienne Haan. Die Mezzosopranistin mit internationaler Erfahrung, mit hinreiender Ausstrahlung und Bhnenprsenz verstand es, das Publikum von der ersten Note an fr sich einzunehmen. Besser kann man Cabaret, Ich hab getrumt vor langer Zeit aus Les miserables, Ich htt getanzt heut Nacht und Dont cry for my Argentina nicht interpretieren.

Marc Secara, mnnliche Hauptrolle des Abends, faszinierte nicht nur gesanglich. Er erwies sich als glnzender und sehr unterhaltsamerer Moderator, als ausdrucksstarker Bariton, der seine Partien zum Beispiel aus My fair Lady, und das I love Paris (Can Can) hervorragend beherrschte. Dem Publikums gefiels – und zwar sehr. Und einen berraschungsgast gab es auch: Andreas Wegener von den Blck Fss begleitete viele Partien einfhlsam am Flgel.

Aufgemischt wurde das Anthrazit der Herren des Deutz-Chores durch die nicht nur gesanglichen Farbtupfer des Klner Jugendchor St. Stephan unter Leitung von Michael Kokott. Mehr als das. Sowohl allein als auch im Zusammenspiel mit dem Mnnerchor, den Solisten und dem dem Orchester – es spielte hier wie berhaupt die renommierte Philharmonie Sdwestfalen – bewies dieser Jugendchor hchste Qualitt. So zum Beispiel im ABBA-Medley Mamma mia mit der wunderbaren Solistin Maria Berger und mit Hail Holy Queen (Sister Act). Der Jugendchor rockte frmlich die Philharmonie.

Furios wie der Anfang war auch das Ende des Konzerts. Mit dem Udo Jrgens-Medley unter dem Musical-Titel Ich war noch niemals in New York liefen alle Stars einschlielich des Publikums zu Hchstform auf. Das Podium bedankte sich mit Merci, Cherie, und der Zugabe Hallelujah, Hallelujah und das Publikum mit Standing Ovation.

Kategorie: Chorlive.
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