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NRW-Verdienstorden für Ehrenpräsident Hermann Otto

Veröffentlicht am: 18. Januar 2017

18-01-_2017_19-00-04 18-01-_2017_19-01-17 18-01-_2017_19-02-11Ein Leben für den Chorgesang – so könnte man die Biografie eines Mannes überschreiben, den Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Mittwoch, 18. Januar 2017, in Düsseldorf mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet hat. Hermann Otto (72), mittelständischer Unternehmer aus Siegen, dreifacher Vater siebenfacher Grossvater, ist Ehrenpräsident des ChorVerbandes Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre lang, bis 2015, stand er als Präsident an der Spitze dieses Verbandes, 25 Jahre gehörte er dem Präsidium an – und im heimatlichen Siegener Chor singt er seit über 50 Jahren aktiv mit. Im Landesmusikrat NRW, in der dortigen Arbeitsgemeinschaft Laienmusik und auch bei den Zuständigen für die Kulturpolitik im Lande fand Ottos sonorer Bass immer Gehör. Basisnähe war sein Markenzeichen, die in Kulturkreisen oft gängige Betonung des eigenen Profils war ihm fremd. Unter seiner Führung konnte der ChorVerband NRW deutlicher als je zuvor zur „Stimme fürs Singen“ werden: fast 3000 Chöre mit rund 170.000 Mitgliedern machen den CV NRW zum stärksten Kulturverband im Land. Die Ministerpräsidentin würdigte seine Arbeit unter anderem mit diesen Worten: „So viel Musikbegeisterung, so viel Talent, so viel Können, so viel Einsatz verdienen eine besondere Würdigung. Deshalb erhalten Sie heute den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Für unser Chor- und Musikland NRW und für Ihre großen Verdienste um die Chormusik in der Breite und in der Spitze. Insgesamt wurde der Orden diesmal an 27 Bürger des Landes verliehen, darunter die Schauspieler Jenny Jürgens und Leonard Lansink, Ex-Handwerkspräsident Franz-Josef Knieps, Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie, Theologe Prof. Dr. Josef Meyer zu Schlochtern, Möbelhändler Rolf Ostermann, Kabarettist Dr. Ludger Stratmann, TV-Moderator Ranga Yogeshwar und Staatsminister a.D. Prof. Dr. Christoph Zöpel. Hermann Otto war von den Musikverantwortlichen und dem Präsidium des ChorVerbandes für den Verdienstorden vorgeschlagen worden. Der Erneuerung und Weiterentwicklung der Chormusik galt sein Wirken. So schuf der CV NRW in seiner Zeit das erste und bislang erfolgreichste Singförderprogramm für Kleinkinder und ihre Familien: „Toni singt“ führte über die Fortbildung begeisterter Erzieher und Erzieherinnen schon Zehntausende Kinder ab dem achten Lebensmonat in Kitas zum kindgerechten Gesang. „Sing mit, bleib fit“ nennt der Verband das danach aufgelegte Förderprogramm für Stimmen ab 60. Als „Brücke für die Generationen“ erfolgreich, nimmt sich der Verband nun zusätzlich besonders der Aufgabe an, Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen. Erstes Ergebnis sind mehrere türkische Mitgliedschöre und ein deutsch-türkischer Verbands-Projektchor mit Stimmen aus beiden Kulturen. Große Chorbühnen mit Chören aus NRW begleiten inzwischen die alljährlichen NRW-Tage im Land, Großereignisse wie das „Sing & Swing-Festival“ oder „German acappella“ verweisen auf zeitgemäße Chorstrukturen. Und dass der Landessender WDR nun schon zum zweiten Mal erfolgreich und mit starker Beteiligung aus dem CV NRW einen Chorwettbewerb ausgerichtet hat, macht Ordensträger Otto besonders dankbar: Schließlich hat er noch die lange Durststrecke nach den 1960er Jahren erlebt, als Chormusik überall für „out“ erklärt worden ist. CV-Präsidentin Regina van Dinther MdL, Landeschorleiterin Claudia Rübben-Laux und Vizepräsident Michael Gornig überbrachten Hermann Otto noch während der Feier in Düsseldorf die Glückwünsche „seines“ Verbandes zur Ordensverleihung.

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Kategorie: Chorlive.
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