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Ein Festkonzert zum Jubiläum

Veröffentlicht am: 30. Juni 2016

30-06-_2016_19-56-02Der Deutz-Chor feierte in der Kölner Philharmonie

Man soll bekanntlich die Feste feiern, wie sie fallen. So hat es sich auch der Deutz-Chor Köln gedacht und das Fest seines 70jährigen Bestehens mit zwei Galakonzerten in der Kölner Philharmonie gefeiert. Zwei Galakonzerte, die auch als Dank den vielen treuen Konzertbesucher galt, die den Chor durch die Jahre und vielen Konzerte begleitet haben.

Und es ist in der Tat ein musikalisches Fest geworden, bei dem „Wiener G’schichten“ von Johann Strauß und Robert Stolz und vielen anderen erzählt worden sind. Unter den Klängen wunderbarer Melodien verwandelte sich die Kölner Philharmonie plötzlich in einen Ballsaal, in ein Heurigenlokal in Sievering, in den Prater, wo die Bäume blüh’n, und in ein „winziges Gasserl“ in Wien. Walzerseligkeit, Polka im Zweivierteltakt und das Wienerlied, Märsche und herrliche Operettenklänge bestimmten das festlich-heitere Programm.

Dafür war einmal mehr Heinz Walter Florin zuständig, der dieses Programm zusammengestellt und als Künstlerischer Leiter des Deutz-Chores mit den Sängern einstudiert hat. Er war es auch, der Chor, Orchester, die Solisten und am Ende sogar das Publikum temperamentvoll und einfühlsam zu einer überzeugenden Ensembleleistung zusammengeführt hat.

Das Geburtstagskind feierte sich selbst. Und das zu Recht. Es waren nicht nur die siebzig Jahre, in denen der Chor immer wieder sein Leistungsvermögen unter Beweis gestellt hat. Mit großen Chorpartien wie „Ein Souper uns heute winkt“  von Johann Strauß, dem Jurek’schen Hoch- und Deutschmeistermarsch, mit „Es wird a Wein sein“ von Ludwig Gruber, dem Marsch aus „Die Frühlingsparade“ von Robert Stolz und mit dem Walzer „Gold und Silber“ von Franz Lehár zeigte sich der Deutz-Chor in seinem Galakonzert in bester Geburtstagslaune und stimmlicher Hochform.

Zu den Mitwirkenden und damit auch zu den Gratulanten zählte das Sinfonieorchester Wuppertal, das die Solisten und den Chor begleitete und die Gala „solistisch“ mit der Fledermaus-Ouvertüre temperamentvoll eröffnete, den Melodienreigen mit der Ouvertüre aus der „Csárdásfürstin“ von Kálmán fortsetzte und mit dem mitreißenden und markanten Rhythmus des „Radetzkymarsch“ das Konzert unter sehr aktiven Teilnahme des begeisterten Publikums beendete.

Zwei weltbekannte und großartige Sänger sorgten nicht nur für höchsten Kunstgenuss, sondern auch für Stimmung und für originales Wiener Kolorit: die berühmte Sopranistin Eva Lind, auf den Opernbühnen und Konzertsälen der Welt zuhause, und der Tenor Herbert Lippert von der Wiener Staatsoper. Eva Lind begeisterte durch eine brillante Bühnenpräsenz und durch ihre traumhaft schöne Stimme, ihren perlenden Sopran. Ihre Interpretation von „Höre ich Zigeunerweisen“ und „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ gehörten zu den schönsten Partien dieser Konzerte. Herbert Lippert wiederum überzeugte mit seiner großen Tenorstimme als „flotter Geist“ aus „Der Zigeunerbaron“, mit „Grüß mir mein Wien“  und als musikalischer Führer durch „manch winziges Gasserl“. Und beide, Eva Lind und Herbert Lippert, begeisterten mit so wunderbaren Duetten wie „Wiener Blut, Wiener Blut“, „Tanzen möchte ich…“ und „Lippen schweigen“.

Daß sie mehr als nur singen können, bewiesen Eva Lind und Herbert Lippert auch durch ihre charmante, anekdotenreiche und witzige Moderation, mit der sie durch das Programm führten. Durch ein Programm, das mit einem rauschenden, großen Wiener Finale endete, vom Publikum begeistert verfolgt und mit Standing Ovations bedacht und bedankt.

Kategorie: Chorlive.
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