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Freude am Singen ist vonnöten

Veröffentlicht am: 11. Februar 2015

Dr. Lutz Schneider hat Anfang 2014 die musikalische Leitung des im Jahre 1934 gegründeten Quartettvereins „Sangesfreunde“ Marialinden (Rheinisch-Bergischer Chorverband) übernommen, nachdem sich der Quartettverein im Jahre 2011 zu einem Gemischten Chor umfunktionierte. Auch dieser aus fast 40 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor, der montags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Pfarrheim in Marialinden (gegenüber der Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung) probt, hat sich auf die Fahne geschrieben, dass die Liebe zur Musik und die Freude am Singen die stärkste Bindung miteinander zum Ausdruck bringt. Es ist längst ein offenes Geheimnis, dass man mit dem Herzen und aus dem Herzen heraus singen muss. Denn nur so kann man das gesungene Wort zum eigentlichen Klingen bringen und das Publikum beim Nerv treffen. Der neue Chordirigent lebt dies ganz überzeugend vor und läßt nicht locker, die Singstimmen zu fordern und zu fördern. Das traditionelle Weihnachtskonzert am vierten Adventssonntag 2014 im erwähnten „Pilgerdom“ bot dazu ausreichend Gelegenheit! Die Spenden dieses Konzertes war für die „Offene Jugendarbeit Overath“ bestimmt. Man will in Marialinden neue musikalische Wege beschreiten und hat mit Dr. Lutz Schneider den rechten Chorpädagogen und Stimmbildner gefunden, der eine erfolgreiche, abwechslungsreiche und lebendige Chorarbeit garantiert. Das musikalische Konzept sieht vor, die traditionsbewusste Chorliteratur weiter zu bewahren und zusammen mit neuen Chorliedern eine sinnvolle und sinnfällige Symbiose eingeht.
Zum Singen gehört aber ebenso die Geselligkeit und die Gemeinsamkeit. So führte die letztjährige Chorreise in die Hansestadt Tangermünde („Rothenburg des Ostens“), das an der Elbe und im Landkreis Stendal in der Altmark liegt, die zum nördlichen Teil von Sachsen-Anhalt gehört. Die Hinreise wurde im niedersächsischen Bückeberg unterbrochen, um das Hubschraubermuseum zu besichtigen. Nach einem zünftigen Tafelschmaus bei romantischem Kerzenschein in der Zecherei St. Nicolai, einem alten Kirchengemäuer, führte eine Nachtwächterin die Gäste aus Marialinden durch das tausendjährige Tangermünde. Zur historischen Stadtgeschichte gehört natürlich auch die Historie der im norddeutschen Backsteingotikstil errichtete evangelische St. Stephan-Kirche. Bei wohlklingendem Orgelspiel wurde man mit den geschichtlichen Gegebenheiten des Gotteshauses vertraut gemacht. Bei einer idyllischen Bootsfahrt auf der Elbe konnte man zudem das Panorama von Tangermünde bewundern und die Stelle, an der die Tanger in die Elbe mündet. Auf der Schiffsgaststätte „Störtebeker“ verbrachte man danach einen gemütlichen Abend, man recht ausgelassen mit Gesang und froher Laune bei „Tangemünder Kuhschwanzbier“ ausklingen ließ. Die Heimfahrt führte von der Altmark zum Steinhuder Meer, dem grössten See in Nordwestdeutschland.
Walter Dohr

Kategorie: Chorlive.
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