Chorlive online
Termine

Für heute sind
leider keine Veranstaltungen gemeldet.

Partner
LVM Versicherung

Tonen 2000

Musikparade

acappella

Anzeigen
Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online Chorlive online


Konzerte & mehr Fortbildungen Allgemeines
   RSS


Ich will den Namen Gottes loben

Veröffentlicht am: 1. Februar 2015

Der vielbeschäftigte und engagierte Chordirigent Bernd Radoch, der in Hennef u.a. den Männerchor „Constantia“ Weingartsgasse und den MGV „Eintracht“ Blankenberg (beide Chorverband Rhein-Sieg) leitet, hat eine deutsche Chorfassung des russischen Kirchengesanges „Tebje Pojem“ von Dmitri Bortnjanski (1751-1825) gefunden und mit den „Constantianern“ einstudiert. Diese ist dem hessischen Chorkomponisten Johann Walter Scharf (1932) aus der Feder geflossen und preist mit den Worten „Ich will den Namen Gottes loben“ die Herrlichkeit und Allmacht des Schöpfers. Bruder Dominikus Seeberg CFA, der mit seinem ergrauten Mitbruder und Siegburger Altabt Dr. Placidus Mittel OSB die Vorabendmesse zu „Mariä Lichtmess“ zelebrierte, freute sich mit der Gemeinde in der Kapelle im „Haus zur Mühlen“ in Siegburg über die musikalische Gestaltung durch die Sänger aus Weingartsgasse. Diese haben sich im Jahre 1887 gegründet und das zu einer Zeit, als an den Sieghängen noch Weinstöcke reiften. Dem russischen Hymnus hatte der souverän auftretende Dirigent mit dem 96. Psalm „Ein neues Lied singt Gott dem Herrn“ von Hermannjosef Rübben (1928) ein weiteres Jubelwerk zur Seite gestellt, das von Kirchenmusiker Bernd Schaboltas mit sinnfälligem Orgelklang begleitet und akzentuiert wurde. Darüber hinaus zeigte er sein gestalterisches und überlegtes Können bei der beeindruckenden Hymne „Jerusalem“ des englischen Komponisten Stephen Adams (1841-1913), der eigentlich ein Pseudonym für Michael Maybrick ist.
Diese Hymne, bei der Bernd Radoch dafür sorgte, dass auch die Aufschwünge gezielt und stimmbewusst ausgesungen wurden, rückte vor allem die stimmlichen Qualitäten des Chorsolisten Dieter Holz in den musikalischen Fokus. Jeder Chor kann sich glücklich schätzen einen solchen präsenten und bewährten Solosänger in den eigenen Reihen zu haben. Der Chorleiter hielt seine Sänger nachhaltig dazu an, konzentriert und mit stimmlicher Sorgfalt die Dinge anzugehen. Das zahlte sich nicht nur bei Hymnen aus, sondern auch bei den vertrauten Sätzen aus der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert und beim innigen „Sancta Maria“ von Johannes Schweitzer (1831-1882). So ist es nicht zu verwundern, dass es einen lebhaften und verdienten Applaus für die musikalischen Akteure gab. Bruder Dominikus vertiefte in der Predigt, dass das Wort Gottes Licht in das Dunkel der Welt bringe und dass wir alles für den Frieden tun sollten, die bei uns selbst begänne. Nach dem Schlußsegen lobte er die musikalischen Gäste, die ihre Stimmen zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Kirchenbesucher erhoben hätten. Bevor danach der Blasiussegen gegen Halsleiden gespendet wurde, verkündete er das Leben und Wirken des Heiligen, der zu den vierzehn Nothelfern gezählt wird. Der armenische Bischof hat der Legende nach im Jahre 316 n. Chr., den Märtyrertod erlitten und soll im Gefängnis ein Kind vor dem Ersticken errettet haben.
Walter Dohr

Kategorie: Chorlive.
[ nach oben ]



Chorlive online