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Mit Bach vor dem Chor verneigt

Verffentlicht am: 15. November 2014

Auf dem Weg zum Ausgang der Troisdorfer Kirche St. Hippolytus nach dem uerst gelungenen Jubilumskonzertes des Troisdorfer Kammerchores zu dessen 40-jhrigen und erfolgreichen Bestehens, konnte man hren, wie sehr die zahlreichen Besucher die musikalischen Akteure unter der souvernen Leitung von Dr. Lutz Schneider in den hchsten Tnen lobten. Es war fabelhaft und famos wie man die meisterlichen Satzknste im Te Deum (op. 103) von Antonin Dvork und Requiem (KV 626) von Mozart zum Leben erweckten und ein unvergeliches Erlebnis bescherte. Der Jubilumschor machte sich damit selbst das allerschnste Geschenk. Denn was ist schner als Musik, zumal sie auf so vorbildliche, berwltigende, bewegende, leidenschaftliche und inspirierte Weise dargeboten wurde. Die hchst motivierten Sngerinnen und Snger hatten das originre Ziel erreicht, das ihnen der engagierte Dirigent immer wieder eingeredet hatte.
So erreichte man nicht nur die Herzen, sondern berhrte sogar die Seelen! Das wollten die beiden Komponisten mit ihren grossen Werken ganz gewiss. Die mehr als 50 Singstimmen (bei denen auch die Tenre und Bsse bravours agierten), die jederzeit stimmlich prsenten Altstimmen und die begeisternden Sopranstimmen, verstanden sich in bester Manier mit dem amadeus ensemble bonn (vielleicht ein gutes Omen, da die Musiker ihren Namenspatron ganz besonders schtzen). Es war sehr beeindruckend wie der Kammerchor die markanten Steigerungen, exponierten Stimmlagen, imponierenden Lautstrkewechsel und zarten Pianostellen anging. Dabei verloren die Chorstimmen zu keinem Augenblick an stimmlicher Prsenz und Transparenz. Das ist letztlich dem versierten Dirigenten zu verdanken, der sich bei der Einsing- und Einspielprobe um die rechte klangliche Balance von Chor und Orchester bemhte, was sich hrbar auszahlte.
Die Holz- und Blechblser und Streicher verdienten sich gute Noten in ihrem klangbetonten Spiel und den schn zelebrierten und feinziselierten Begleitfiguren, von denen die Chorstimmen und das Soloquartett profitierten. Alexandra Felizitas Tschida (Sopran) und Boris Belezki (Bass) hatten die Solopartien im Te Deum verinnerlicht und gestalteten sie mit grosser Identifikation. Beide und der Tenor Bennett und Altistin Ramune Slizauskiene vertieften im Requiem die Erkenntnis, dass das Singen und Musizieren hinter den Tnen beginnt. Die prchtigen und ausdrucksvollen Stimmen des Soloquartetts waren eine echte Bereicherung des Jubilumskonzerts und trugen damit wesentlich zu dessen Gelingen bei. Nach den langanhaltenden standing ovations, verneigte sich das Orchester mit dem unsterblichen Air des grossen Bach. Die Musiker konnten in diesem Moment keine besser Partitur ausgesucht haben. So ist es nicht zu verwundern, dass der eine oder andere um Fassung ringen musste.
Walter Dohr

Kategorie: Chorlive.
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