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Heimatklnge Nubaum auf groer Kanada-Reise

Verffentlicht am: 24. Mai 2013

Am 08.Mai um 01.15 in der Frhe begann das groe Abenteuer. 45 Snger, 1 Chorleiter und 6 Freunde des Chores machten sich per Bus auf den Weg zum Flughafen Brssel. Pnktlich um 08.15 startete der Airbus nach Montreal. Hier landeten wir bei sonnigem Wetter und ca. 25 Grad um 09.27 Ortszeit. Bus und Reiseleiterin erwarteten uns bereits, um uns nach Quebec zu bringen. Unterwegs legten wir an der Wallfahrtskirche Notre Dame du Cap in der Nhe von Trois Riviere einen Zwischenstopp ein. Natrlich lieen wir es uns nicht nehmen, hier My Lord, what a morning, All night, all day, das Morgenrot und den Cherubinischen Lobgesang zu singen.
Von dort aus ging es dann weiter zu unserem ersten Hotel an der Peripherie von Quebec direkt am Ufer des an dieser Stelle mehreren Kilometer breiten St.Lorenz-Stromes.
Dann bekamen wir nach erstmals wieder etwas Schlaf. Viele waren zu diesem Zeitpunkt bereits rund 50 Stunden auf den Beinen.

Am nchsten morgen dann wurde Quebec per Bus und Pedes erkundigt. Eine wirklich schne Stadt. Anschlieend ging es dann zurck nach Montreal wo einige Snger dank der Beziehungen unserer Reiseleiterin die Mglichkeit bekamen, ein Eishockey Playoff-Spiel der Montreal Canadians zu besuchen.

Am 10. Mai morgens begann dann um 09.00 Uhr unsere Rundfahrt durch Montreal, welche uns ein Erlebnis der besonderen Art bringen sollte. Wir durften nmlich in der Basilika Notre Dame de Montreal ein halbstndiges Konzert geben. Die zwischen 1824 und 1829 erbaute Basilika ist ein ganz besonderes Bauwerk und verfgt ber eine phantastische Akustik. Wer dabei war, wird dieses kleine Konzert nie vergessen.
Die weitere Stadtrundfahrt fhrte uns dann u.a. auch noch zur Formel 1 Rennstrecke.
Der restliche Tag stand dann zur freien Verfgung. Besondere Anziehungskraft bte dabei die Unterstadt aus. Montreal verfgt ber rund 33 KM unterirdische Straen und Passagen mit tausenden von Geschften, Restaurants, Kinos usw. Hier verbringen Einheimische und Touristen einen Groteil des Winters, welcher schon einmal Temperaturen von bis zu 30 Grad und Schneehhen von 2 m erreichen kann.
Am Abend folgten wir einer Einladung des Deutschen Chores Montreal. Dieser besteht seit rund 50 Jahren und wurde von deutschen Auswanderern gegrndet. Neben einem sehr erfolgreichen Konzert mit vielen Titeln aus unserem Frhjahrskonzert brachte der Abend auch interessante Gesprche mit Mitgliedern und Angehrigen des Chores.

Der nchste Tag, 11. Mai, fhrte uns dann ber das Freilicht-Museum Upper Canada Village nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas.

Am 12. Mai machten wir uns dann nach einem halbstndigen Konzert in der Rotunde des Parlaments auf den Weg nach Barrie. Zwar mussten wir vor dem Parlament lange anstehen, aber die unglaubliche Akustik in der Rotunde sowie der Beifall des Publikums aus aller Welt machten diese Unbill mehr als wett.
Unterwegs war dann von Seiten der Reiseleiterin ein Picknick im Algonquin-Park eingeplant. An sich eine hbsche Idee, die Ausfhrung allerdings bei Minusgraden und Schneeschauern gewhnungsbedrftig.

Am Mittwoch, 13. Mai, stand zunchst ein Besuch im Freilicht-Museum Sainte-Marie among the Hurons auf dem Programm. In der nachgebauten Kirche der Eingeborenen durften wir wieder ein kleines Konzert geben.
Der weitere Weg fhrte uns dann zum Lake Huron, einem der fnf groen Seen, auf welchem wir dann eine rund dreistndige Bootsfahrt bei herrlichem Sonnenschein und frisch gebratenen Burgern genieen durften.

Am 14. Mai stand nun die lange Reise zu unserer letzten Station Toronto bevor. Unser Mittagessen nahmen wir in einem von Mennoniten gefhrten Restaurant ein. Die Geschftsfhrerin bat uns um ein kleines Stndchen fr das deutschsprachige Personal. Natrlich lieen wir uns nicht lange bitten und gaben den Sngergruss, das Elternhaus und Heimat zum Besten. Die Folge war weinendes Personal und nach Zugabe verlangende Gste. Aber leider, der Zeitplan drngte…
Nach dem Mittagessen stand dann ein Besuch in einem weiteren Freilicht-Museum auf der Agenda. Dieses Mal handelte es sich um das Mennoniten-Dorf St.Jacob. Auch in der dortigen alten Kirche sangen wir in Sichtweite zu den Vereinigten Staaten einige Stcke.

Am 15. Mai erkundeten wir dann Toronto zunchst per Bus, anschlieend zu Fu. Am Abend erwartete uns der deutsche Mnnerchor Harfentne zu einem gemeinsamen Konzert. Zunchst aber wurden wir mit Sauerkraut, Prree, Mettwurst und Kasseler auf das leckerste bewirtet.
Auch hier war unser Konzert ein voller Erfolg. Insbesondere die klschen Tn, das Najuco, der Stammbaum und Wasser vun Klle begeisterte. Wie bereits in Montreal wurden auch hier viele Gesprche gefhrt und unser Deutsch-Kanadischer Freundschaftspin fand, wie schon in Montreal, reienden Absatz. Aber auch dieser Abend ging leider viel zu schnell zu Ende.

Einen Hhepunkt der Reise stellt dann am 16.Mai unser Besuch der Niagara-Flle und die Fahrt mit der Maid oft he Mist dar. Bei strahlendem Sonnenschein brachte uns das kleine Boot bis ganz dicht an die Flle heran. Ein unglaubliches Naturschauspiel. Zuvor aber besuchten wir noch ein Weingut und durften den Wein der Region kosten. Besitzer: ein Pflzer. Wir bedankten uns fr die Gastfreundschaft mit einem kleinen Stndchen.

Dann war er da, der letzte Tag in Kanada. Und alles bisher erlebte wurde durch den Besuch des Canada-Tower getoppt. Ein Mittagessen mehr als 300 m ber der Stadt mit Blick ber den gesamten Lake Ontario bis hin nach Buffalo in den USA ist schon etwas besonderes.
Dann erfolgte der Transfer zum Toronto-Airport. Am 18. Mai um 07.30 dann Landung in Amsterdam und Transfer nach Paffrath.
Nach rund 12000 Flug- und 2500 Buskilometern lautet die Bilanz: anstrengend aber schn und aufregend.

Kategorie: Chorlive.
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