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Wie schn, dass ihr gekommen seid

Verffentlicht am: 28. Mai 2010

Liga Mai  2010 (1)Immer wieder stt man auf den Lausbuben mit den strubbeligen Haaren als Maskottchen des Frderprojektes Toni im Liedergarten (ChorVerband NRW). Hans-Josef Bargon, Vorsitzender der Chorgemeinschaft Germania Siegburg, die eine Patenschaft bernommen hat, meinte,

ich solle seiner Tochter Nadja Weiss doch einmal ber die Schulter schauen. Sie und die Mtter sind von diesem Projekt geradezu begeistert, und auch der Leiterin des Frderprojektes scheint dies zu gefallen. Die integrative Kindestagessttte Veronika Keller in der Trgerschaft der Jugendbehindertenhilfe, in der die Kurse stattfinden, ist brigens phantastisch konzipiert und besitzt ein beispielhaftes Spielgelnde, wovon man nur trumen kann.
Nicht von ungefhr meinte dann auch Hans-Josef Bargon, dass man hier noch einmal Kind sein mchte. Ich wrde das aber nicht nur auf das Spielen, sondern ebenso auf das Singen und Musizieren beziehen wollen. Eine Mutter hatte sogar das ltere Geschwisterkind mitgebracht, das frher schon einmal den Liedergarten besucht hatte und jetzt unbedingt wieder mitmachen wollte. Zunchst intonierte Nadja Weiss (die sich immer wieder mit einer Stimmgabel kontrollierte) das Begrungslied Wie schn, dass ihr gekommen seid. Bei jeder Strophe wurde ein Sprssling gesanglich begrt, ehe das Singen auf sehr spielerische Art von Hpfen, rhythmischem Klatschen, Stampfen oder Armrollen begleitet und sinnvoll akzentuiert wurde.
Dabei standen die kleinen Mdchen Eva, Annika und Maya den Buben Elias, Aaron und Noah in nichts nach. Dann folgte das Froschlied, bei dem der Frosch zum Hpfen ans Wasser geht. Auf Zuruf wurde der Frosch durch andere Tiere ersetzt, die ganz winzig in einem Singrohr steckten. Die Gesichter und Gebrden der Kleinen sprachen Bnde, und einer der Winzlinge versuchte sogar, den Liedtext mitzusingen. Dann wurde quicklebendig wie ein Hase durch das Musikzimmer gehoppelt, wie ein Auto oder Flugzeug gebrummt sowie wie eine Dampflok gezischt. Danach flohen die Kleinen als Waldtiere vor dem wilden Jgersmann, und das alles mit den stimmigen Geruschen dazu. Kein Wunder, dass die Leiterin ganz schn ins Schwitzen geriet.
Das Fischlied erinnerte mich an die Kindheit und die Geschichte von zehn kleinen Negerlein, die alle nacheinander verschwanden. Doch zur berraschung der besorgten Mutter tauchten die Fische wieder auf, die sich nur versteckt hatten. Whrend Nadja Weiss die Holzklppel suchte, sang sie unentwegt die bergische Volksweise Auf einem Baum der Kuckuck saߓ, damit die Kinder und die Mtter auch den alten Liedschatz kennenlernen. Danach spielte sich ein wahres Trommelfeuer mit den Stcken ab, wobei die Rhythmen und Klnge variierten. Doch bevor das Abschiedslied erklang, protestierte ein Sprling lauthals. Nadja Weiss hatte nur die Musik zum Tanzen eingespielt und dabei die Musik zum Ausruhen vergessen. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal in der besagten Kinderburg, die eigentlich Sing- und Musikburg heien msste.

Walter Dohr

Kategorie: Chorlive.
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