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Kammerchor mit vielen stimmlichen Tugenden

Veröffentlicht am: 25. Februar 2010

MottokonzertDas der Troisdorfer Kammerchor, vor mehr als 35 Jahren von Manfred Hilger gegründet und seither mit großem Erfolg leitet, viele Schlüsselwerke vieler Stilepochen beherrscht, ist nicht nur dem Troisdorfer Publikum zur Genüge bekannt.

Doch wer sich näher mit dem renommierten Kammerchor befasst, wird schon bald entdecken, dass man sich nicht nur mit den Chor- und Orchesterkonzerten einen sehr guten Namen gemacht hat und auch neue Wege geht (erinnert sei an Hilgers beeindruckende Komposition „Kreuz und Tod“. Darüber hinaus ist die als „Mottokonzert“ apostrophierte Konzertreihe ins Leben gerufen worden, die in der Remise an der Burg Wissem in Troisdorf längst ihre Kenner und Liebhaber gefunden hat. Bevor ich näher auf diese interessanten und beispielhaften Konzerte eingehe, möchte ich noch einen anderen musikalischen Aspekt beleuchten.
Der Kammerchor reiht sich seit Jahren unter die Chöre, die sich in sozialen Einrichtungen zum Singen einfinden, um den älteren Menschen eine besondere Freude zu bereiten. Wer einmal die stille Freude der musikalisch Beschenkten gesehen und ihre Verzückung gespürt hat, weiß was ich meine! Und so ist gut, dass der Troisdorfer Kammerchor nicht nur in der Sankt Hippyolyus-Kirche die hehren und einzigartigen Oratorien und Messen mit namhaften Orchestern und Gesangssolisten/innen interpretiert, sondern ebenso heitere und besinnliche Chorwerke und Liedsätze anstimmt. Das sollte auch einmal besonders erwähnt werden, ehe ich wieder die „Mottokonzerte“ aufgreife, die Manfred Hilger so am Herzen liegen. Wie er kundtut, wurde die vom ihm konzipierte Konzertidee umgesetzt, um dem Kammerchor und den eigenen guten Stimmen (einige der Solostimmen haben Gesangsunterricht) eine weitere Gelegenheit zur stimmlichen Entfaltung zu geben.
So sind inzwischen die Mottokonzerte „Lieder und Chöre“ nach Texten von Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine, Lieder von Liebe, Lust und Freud“, „Oldies und Ohrwürmer“ (Schlager- und Filmmusiken sowie Operettenmelodien) oder „Humor im Lied“ (Kompositionen für Soli und Chor) nach Texten von Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und anderen Komponisten aufgeführt worden. In diesem Jahr hat man sich auf das Motto „Poesie und Ton“ eingeschworen und vertieft sich zurzeit in Vertonungen gleicher Texte für Soli und Chor (auch eigene Kompositionen) aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Chorleiter komponiert je nach eigenem Belieben immer wieder Refrains, Einwürfe und Begleitungen hinzu und gibt den Mottokonzerten einen besonderen künstlerischen Reiz und fördert und fordert die erwähnten choreigenen Solostimmen. Im diesjährigen Mottokonzert sind Werke von Franz Schubert, Robert Schumann und Peter Tschaikowski zu hören, wobei sich Manfred Hilger besonders auf Schuberts „Lied der Mignon“ („Nur wer die Sehnsucht kennt“) nach Texten aus Goethes „Wilhelm Meister“ freut. .

Walter Dohr

Kategorie: Chorlive.
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