Gerd Sorg mit der „Kurt-Lissmann-Urkunde“ ausgezeichnet

Veröffentlicht am: 8. April 2010

Für seine langjährige und verdienstvolle Mitgliedschaft (46 Jahre) im „Fachverband-Deutscher-Berufschorleiter“ (FDB) e.V., davon mehrere Jahre im Vorstand tätig, wurde Gerd Sorg mit der Kurt – Lissmann – Urkunde ausgezeichnet. Sie gilt als Dank und Anerkennung für die Verdienste, die sich Gerd Sorg um den Verband erworben hat.Bei der Aufnahme in den FDB 1964 war Gerd Sorg mit 23 Jahren das jüngste Mitglied. Namhafte künstlerische Persönlichkeiten (Quirin Rische, Willy Giesen, Arnold Kempkens, Kurt Lissmann, Rudolf Desch, Wolfgang Lüderitz u.v.a.), von denen er manchen guten Rat dankbar entgegen nehmen durfte, waren jetzt seine Kollegen. 1972 wurde Gerd Sorg für seine „herausragende künstlerische Tätigkeit“ der Titel „Musikdirektor FDB“ verliehen, nachdem ihm ein Jahr zuvor die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände mit dem „Chordirektor ADC“ ausgezeichnet hatte.

Mit Kurt Lissmann, dem Namensgeber der Ehrenurkunde, verbanden Gerd Sorg viele fruchtbare Jahre der Zusammenarbeit, gemeinsame Konzerte und kompositorische Projekte. Kurt Lissmann war wegweisender Komponist des 20. Jh., und hat sich mit der Schöpfung seiner Werke, insbesondere für den Männerchor, große Verdienste erworben. Unvergessen bleibt für Gerd Sorg die Aufführung der „Messe in F“, die er unter Anwesenheit des Komponisten dirigieren durfte. Dieses Op. 1 für Männerchor und Orgel (hier in der Streicherfassung) entstand als Jugendwerk bereits 1928! Erst 1981, zwei Jahre vor seinem Tod, hat Kurt Lissmann auf Wunsch seiner Freunde das spätromantische Werk als Faksimile-Druck erscheinen lassen.

Somit ist die verliehene Urkunde in Verbindung mit dem Namen Kurt Lissmann für Gerd Sorg von besonderer Bedeutung.





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